DIE KOLUMNE: „Jobwunder“ Verwaltung und kein Ende in Sicht

DIE KOLUMNE: „Jobwunder“ Verwaltung und kein Ende in Sicht

Bürokratieabbau – dieses Wort steht seit mindestens einem Vierteljahrhundert auf der politischen Tagesordnung. Was bei dieser Frage auf allen politischen Ebenen – von der EU bis in die Gemeinden – erreicht wurde? Nichts. Oder korrekter gesagt: das Gegenteil. Zwei aktuelle Zahlen aus dem Kreis Leer verdeutlichen das. Die Kreisverwaltung soll in diesem Jahr das erste Mal in ihrer Geschichte die Schallmauer von über 1.000 Mitarbeitenden überschreiten. 1.085 sind es, ein „Wachstum“ von 116, wobei man fairerweise 45 Stellen abziehen muss, die von der Stadt Leer durch die Übernahme der Kindertagesstätten bedingt sind. 1991 waren es noch 740. Bei der Stadt sieht es jedoch genau so aus. Dort steigt die Mitarbeiterzahl so stark wie nie seit den 1990er Jahren um 19,5 Stellen auf insgesamt 326 Fachkräfte an. Rechnet man die etwa 140

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Immer mehr zusätzliche Aufgaben und Immer mehr freie Stellen

Immer mehr zusätzliche Aufgaben und Immer mehr freie Stellen

Kreisverwaltung wird erstmals über 1.000 Mitarbeitende haben – Freie Stellen schwerer zu besetzen

LEER Die Beratungen über den Haushalt und den Stellenplan stehen beim Kreis Leer kurz vor dem Abschluss. Stimmt der Kreistag zu, wird die Behörde 2023 erstmals in ihrer Geschichte die Schallmauer von über 1.000 Mitarbeitenden „knacken“. Warum das so ist und wie es weitergehen soll im Kreishaus? Lesen Sie nachfolgenden die aktuellen Antworten der Kreisverwaltung auf Fragen zu diesem Thema im Volltext:

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Stadt Leer: Mitarbeiterzahl  steigt so stark wie noch nie

Stadt Leer: Mitarbeiterzahl steigt so stark wie noch nie

Aktuell zehn freie Stellen im Rathaus – Etwa 19.000 Überstunden sind angefallen

LEER Die Stadtverwaltung Leer wird 2023 – sofern die Politik nichts anderes nach den bereits weitgehend erfolgten Beratungen beschließt – 326 Mitarbeitende haben. Das sind auf dem Papier 19,5 Mitarbeitende mehr – ein Anstieg, wie es ihn noch nie gegeben hat. Seit 2021 wird die Mitarbeiterzahl laut Statistik der Stadt um etwa 10 Prozent zugenommen haben. Warum das so ist? Auf die Fragen, wie sich die Personalsituation aktuell entwickelt, antwortete die Stadtverwaltung wie folgt im Volltext.

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„Ministerin zu werden, war mir nicht wichtig“

„Ministerin zu werden, war mir nicht wichtig“

Auf einen Tee mit…: Heute mit Meta Janssen-Kucz, Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages

BORKUM/HANNOVER Sie ist seit fast 30 Jahren das prominente Gesicht der „Grünen“ im Kreis Leer und in Ostfriesland: Meta Janssen-Kucz. Die 61-Jährige, die auf Borkum lebt, ver-tritt die Region über 20 Jahre im Niedersächsischen Landtag und ist seit 2017 Vizepräsiden-tin des Parlaments in Hannover. In der Rubrik „Auf einen Tee mit…“ spricht Janssen-Kucz, die in ihrer Freizeit gerne mit dem Rad unterwegs ist, unter anderem über das LNG-Terminal in Wilhelmshaven, warum sie nie Ministerin wurde und ihre Oma Meti ihr Vorbild ist und wieso sie auf ihre erste Rede, die sie im Landtag hielt, von dem damaligen Minister-präsidenten Christian Wulff (CDU) angesprochen wurde.

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LEICHTER LEBEN: Der Tag danach… oder doch nie?

LEICHTER LEBEN: Der Tag danach… oder doch nie?

Von Holger Hartwig*

Kennen Sie das Lied „Morgen“ von Johannes Oerding? Musikalisch ist es so wie es ist – der Text hingegen hat es in sich:

Der Tag, an dem ich sauber mach‘
Der Tag, an dem ich früh erwach‘
Der Tag, an dem ich mich gesund ernähr‘
Der Tag, an dem ich nicht mehr rauch‘
Trainier‘ für einen Waschbrettbauch
Der Tag, an dem ich meine Steuer erklär‘
Und du fragst, wann dieser große Tag wohl ist
Das Datum steht doch schon ganz lange fest

Und du fragst wann dieses Wunder wohl passiert
Ich hab’s mir im Kalender rot markiert

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DIE KOLUMNE: Das millionenschwere Ende jahrelanger Flickschusterei

DIE KOLUMNE: Das millionenschwere Ende jahrelanger Flickschusterei

Es ist eine seit Jahrzehnten in Leer bekannte Situation: Die Stadt ist finanziell klamm, an vielen Stellen wird das Nötigste an Modernisierungen und Instandhaltungen gemacht. Das gilt auch für die Schulen. Flickschusterei und teilweise auch Augenwischerei waren immer wieder an der Tagesordnung. Die Kreisstadt ist da in der Region – bedauerlicherweise – kein Einzelfall. Immer dann, wenn es nicht mehr anders geht, politische Versprechungen wie aktuell die Schaffung eines Ganztagsangebotes an allen Schulen bis zum Schuljahresbeginn 25/26 oder Fördergelder fließen, wie beispielsweise beim Digitalpakt, wird investiert. Dabei ist es in der Vergangenheit dann auch gelungen, den Eltern und Menschen der Stadt zu vermitteln, dass man „am Ball“ ist. Wer sich allerdings an den Schulen umschaut, mit Lehrern und Eltern spricht, der bekommt neben einem „Wunschkonzert“ auch traurige Fakten präsentiert.

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„Schulen? Sehr viele sind veraltet und Unterrichtsversorgung ist total schlecht“

„Schulen? Sehr viele sind veraltet und Unterrichtsversorgung ist total schlecht“

 „Auf einen Tee mit …“ – Heute mit Britta de Buhr-Hollatz, Vorsitzende des Kreiselternrates Lee

OSTRHAUERFEHN Als Mutter von sechs Kindern hat sie mit Lehrern und Schulen viele Erfahrungen gemacht. Erfahrungen, die Britta de Buhr-Hollatz in ihrer Funktion als Vorsitzendes des Kreiselternrates Leer zugutekommen. In der Rubrik „Auf einen Tee mit…“ spricht die 53-Jährige, die sich auch als parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion im Gemeinderat engagiert, deutliche Worte, wenn es um den Zustand der Schulen, die Unterrichtsversorgung, die Digitalisierung und die Zusammenarbeit mit Schulträgern und Politikern geht.

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DIE KOLUMNE – Leeraner Stadtjubiläum: Papiertiger oder doch Bürgerfest?

DIE KOLUMNE – Leeraner Stadtjubiläum: Papiertiger oder doch Bürgerfest?

Die Stadt Leer wird 200 Jahr alt – und keiner bekommt es mit. Dieser Eindruck lässt sich seit Beginn des Jubiläumsjahres 2023 gewinnen. Lediglich ein Logo, dass die Ledastadt durch das Jahr begleiten wird, ist vorgestellt worden. Doch der Eindruck täuscht. Hinter den Kulissen geht bereits „die Post ab, damit das Fest nicht zum „Papiertiger“ wird – und das mit einem kleinen Budget von nur um die 50.000 Euro. Vorausgesetzt, der Haushalt der Stadt für das laufenden Jahr wird politisch so beschlossen und dann auch durch den Landkreis als Aufsichtsbehörde „freigegeben“. Und dennoch scheint das Jubiläum zu einem Erfolg werden zu können. Warum?

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Stadtbrandmeister: Bau eines Feuerwehrhauses nie vor Erneuerung einer Schule stellen

Stadtbrandmeister: Bau eines Feuerwehrhauses nie vor Erneuerung einer Schule stellen

„Auf einen Tee mit …“ – Heute mit Jan Doosje, Stadtbrandmeister in der Kreisstadt Leer

LEER Mit 21 Jahren ist er in die Feuerwehr eingetreten – und bis heute fasziniert sie ihn. Mittlerweile ist Jan Doosje seit acht Jahren Stadtbrandmeister und damit der Chef von etwa 300 freiwilligen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. In der Rubrik „Auf einen Tee mit…“ spricht der 54-Jährige, der bis 2027 in seiner Funktion gewählt ist, unter anderem über die Herausforderungen, vor denen die fünf Ortsfeuerwehren der Kreisstadt stehen, über eigene Erfahrungen bei Einsätzen und über seine Leidenschaft – das Tauchen.

An der Feuerwehr fasziniert mich…

…  die Kameradschaft und die technischen Möglichkeiten. Die Mitgliedschaft in einer Feuerwehr bietet viel Potenzial, um sich als Persönlichkeit, aber auch mit Blick auf technische Kenntnisse zu entwickeln. Ich bin mit 21 in die Feuerwehr eingetreten und sie hat mich nicht mehr losgelassen.

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DIE KOLUMNE: Der „verschollene“ Leeraner Bundestagsabgeordnete

DIE KOLUMNE: Der „verschollene“ Leeraner Bundestagsabgeordnete

Können Sie mit dem Namen Julian Pahlke etwas anfangen? Wenn ja, dann sind Sie entweder sehr politikinteressiert oder Mitglied oder Sympathisant der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Pahlke ist im September 2021 für den Kreis Leer und das nördliche Emsland in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Er hat über Platz 12 der Landesliste Niedersachsen seiner Partei den Einzug in das Parlament geschafft. Das war dann allerdings auch fast die letzte Nachricht, in der der Name Pahlke in Zusammenhang mit der Region im Nordwesten zu lesen oder wahrzunehmen war.

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