KOLUMNE: 60 Jahre gelebte Partnerschaft mit Weltformat

KOLUMNE: 60 Jahre gelebte Partnerschaft mit Weltformat

Türkei, Portugal, Litauen, Kosovo, Mali und Afghanistan – nein, das sind nicht die Länder, die sich wie die deutsche Elf bereits jetzt für die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Katar qualifiziert haben. Das sind die Ecken auf der Weltkarte, in denen Soldatinnen und Soldaten aus der Leeraner Evenburg-Kaserne in den vergangenen drei Jahrzehnten ihre größten – wie es im bundeswehrdeutsch heißt – „Auslandseinsätze und einsatzgleiche Verpflichtungen hatten.

Holger HartwigKOLUMNE: 60 Jahre gelebte Partnerschaft mit Weltformat
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Aufgeschnappt – 17. Oktober 2021

Aufgeschnappt – 17. Oktober 2021

Von guten Taten

 „Schreiberlingen“ wird ja gerne unterstellt, dass sie es gut finden, wenn es möglich ist, spektakuläre (negative) Schlagzeilen zu schreiben. Nee, das ist nicht so. Auch wenn es natürlich die schrecklicheren Themen sind, die meist für Aufsehen und Reaktionen sorgen. Aber auch Redakteure sind a. ganz normale Menschen und b. wohnen auch vor Ort und freuen sich, wenn es in der Nachbarschaft vorwärts geht oder es Gutes zu berichten gibt. Eine der besten Nachrichten der vergangenen Tage ist deshalb die Spende, die die Organisatoren des Fußball Benefizspiels im September in Ihrhove  nun an die Leeraner Hospiz-Initiative übergeben haben.

Holger HartwigAufgeschnappt – 17. Oktober 2021
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Unterwegs mit Ralph Knöfler, neuer Stadtpastor der ev.-luth. Kirche in Leer

Unterwegs mit Ralph Knöfler, neuer Stadtpastor der ev.-luth. Kirche in Leer

Die Aufgabe, die er übernommen hat, ist einzigartig: Ralph Knöfler ist seit wenigen Tagen der erste Stadtpastor Deutschlands. Die fünf evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden haben gemeinsam das Konzept des „Stadtpastors“ entwickelt. Der Stadtpastor wartet nicht darauf, dass die Menschen in die Gotteshäuser kommen. Nein, er geht gezielt dahin, wo die Menschen sind. Auf den Denkmalsplatz, auf den Wochenmarkt, zum Bahnhof, im Einkaufzentrum und überall dort, wo das Leben spielt. Er will mit neuen Aktivitäten Akzente setzen lassen – ganz nach dem Motto „Kirche kann sich sehen lassen“. Knöfler war bisher in Potsdam tätig und hat als Schulpfarrer an Schulen einer großen Diakonischen Stiftung in Brandenburg im Berliner Umland gearbeitet. Beim Sonntagsspaziergang spricht der 62-Jährige über seine Motivation, diese völlig neue Aufgabe anzutreten, seine ersten Eindrücke von er Ledastadt und vieles mehr. Klicken Sie sich rein und lassen Sie sich überraschen, mit welchen Gedanken und Zielen sich der völlig neuen Aufgabe, die für ihn nicht eine neue Form des Missionieren ist, stellt.

Mehr zum Stadtpastor und zu den Hintergründen:

Der Stadtpastor

Foto: Lutherkirchengemeinde

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HARTWIG am MITTWOCH: Die Flutkatastrophe als Glücksfall

HARTWIG am MITTWOCH: Die Flutkatastrophe als Glücksfall

HARTWIG am MITTWOCH ist eine Kolumne, die immer zuerst mittwochs in der Ostfriesland-Ausgabe der Nordwestzeitung und der Emder-Zeitung erscheint.

Vergangenes Wochenende war beim Technischen Hilfswerk (THW) in Leer viel los. Beim Ortsverband freuten sich die Helferinnen und Helfer auf ein neues Einsatzfahrzeug und knapp 20 neue aktive Mitglieder aus dem gesamten Nordwesten legten die theoretische und praktische Prüfung ab. Sie dürfen nun für die „blauen“ Helfer in den Einsatz gehen. Die beiden Ereignisse stehen für das, was sich seit einigen Jahren und verstärkt seit der Flutkatastrophe abzeichnet: Statt Katastrophen-Tourismus zu betreiben, steigt die Lust von Freiwilligen, sich im THW zu engagieren.

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Aufgeschnappt – 10. Oktober 2021

Aufgeschnappt – 10. Oktober 2021

Von der Wahlbotschaft, die einen einholt

Der neue Leeraner Bürgermeister Claus-Peter Horst, der ab 1. November 2021 auf dem Chefsessel im Rathaus sitzt, hat einen erfolgreichen Wahlkampf mit viel Aufwand, vielen Botschaften und vielen schönen Fotos gemacht. Eine Botschaft war: „Städtische Häuser wieder bewohnbar machen und so den Mietmarkt entlasten!“. Eine klare Ansage. Abbilden ließ sich „CPH“ dann vor den Schlichtwohnungen im Leeraner Weidenweg(*). Soweit so gut. Dumm nur, dass die Zukunft genau dieser Wohnungen auf der aktuellen Agenda für einen politischen Beschluss steht.

Holger HartwigAufgeschnappt – 10. Oktober 2021
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Kolumne: Die (noch) fehlende kommunale Antwort auf Elektroautos

Kolumne: Die (noch) fehlende kommunale Antwort auf Elektroautos

Eines steht fest: Unabhängig davon, wie die neue Bundesregierung in einigen Wochen „farblich“ aufgestellt sein wird – die Verkehrs- und Mobilitätswende hin zu elektroangetriebenen Fahrzeugen wird sich fortsetzen. Das hat Auswirkungen bis in die kleinsten Dörfer. Warum?

Holger HartwigKolumne: Die (noch) fehlende kommunale Antwort auf Elektroautos
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Elektromobilität und Ladestationen: Was sind die Planungen?

Elektromobilität und Ladestationen: Was sind die Planungen?

LEER Die Verkehrs- und Mobilitätswende wird eines der zentralen Themen der nächsten Jahre. Im Zentrum dabei: die Umstellung des Fahrzeugantriebs vom Verbrennungsmotor auf vor allem Elektroantrieb. Das wird nicht nur zu Veränderungen im Alltag führen, sondern auch neue Anforderungen an die Infrastruktur in den Kommunen mit sich bringen. Wie weit sind die Stadt Leer und der Kreis Leer, wenn es um das Thema Elektromobilität und vor allem um die Frage einer Versorgung mit Ladestationen geht?

Nachfolgend die Antworten der Stadt Leer und des Landkreises Leer auf die Fragen rund um das Thema Elektromobilität (auch für den Bereich Fahrräder):

Haben Sie eine Strategie, wie Sie mit der Frage der E-Ladestationen grundsätzlich umgehen?

Stadt Leer: Eine fertige E-Lade-Strategie gibt es bisher nicht. Es gibt aber erste Überlegungen grundsätzlicher Art.

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Unterwegs mit Anja Troff-Schaffarzyk, neues SPD-Bundestagsmitglied

Unterwegs mit Anja Troff-Schaffarzyk, neues SPD-Bundestagsmitglied

Neu im Deutschen Bundestag ist für die SPD Anja Troff-Schaffarzyk. Die Kreisvorsitzende der Sozialdemokraten schaffte über die Landesliste den Einzug in das Parlament und hat die ersten drei spannenden Wochen im Berliner „Politzirkus“ hinter sich. In „Der Sonntagsspaziergang“ berichtet Troff-Schaffarzyk über ihre ersten Erlebnisse, spricht über ihre Ziele für die Region als eine von drei Vertreterinnen aus dem Kreis Leer bzw. nördlichen Emsland neben Gitta Connemann (CDU) und Julian Pahlke (Bündnis 90/Die Grünen) und verrät, was sie gerne als Sonntagsmenü isst. Klickt Euch rein…

Weitere Informationen die Sozialdemokratin unter

www.anja-troff-schaffarzyk.de

Foto: privat

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Ingenierbüro: Wir hätten bei Seeschleuse nichts einsparen können

Ingenierbüro: Wir hätten bei Seeschleuse nichts einsparen können

LEER Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Die Kosten für die Sanierung der Leeraner Seeschleuse sind explodiert. Gingen erste verwaltungsinterne Schätzungen von etwas über 855.000 Euro aus, werden es nun nach Fertigstellung etwa 1,9 Millionen Euro sein. Die Politiker der Stadt toben über die Fraktionsgrenzen hinweg. Sie sehen die Schuld bei dem Ingenieurbüro und fordern in Teilen Regress in Richtung der Experten aus Hannover.

Holger HartwigIngenierbüro: Wir hätten bei Seeschleuse nichts einsparen können
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HARTWIG am MITTWOCH: Das Bauamt als Lebensversicherung

HARTWIG am MITTWOCH: Das Bauamt als Lebensversicherung

HARTWIG am MITTWOCH ist eine Kolumne, die immer zuerst mittwochs in der Ostfriesland-Ausgabe der Nordwestzeitung und der Emder-Zeitung erscheint.

Der Bausektor boomt. Auch in Leer. Die Liste der Projekte und Vorhaben ist lang. Allein die Stadt hat mit der Sozialen Weststadt, dem Umbau des Bahnhofsbereiches und der Georgstraße, der weiteren Sanierung der Fußgängerzone und der städtischen Wohnungen sowie der Entwicklung neuer Gewerbeflächen viele eigene Projekte auf dem Zettel. Und für Investoren ist die Kreisstadt hochinteressant. Neubaugebiete für Wohnsiedlungen (z.B. Groninger Straße und Bingum) oder spannende Innenstadtprojekte – wie die Hafenkopfbebauung, die Neugestaltung des Gröttrup-OLB-Areals, die Bebauung des Geländes der ehemaligen Synagoge, die Neunutzung des Sobing-Grundstückes in der Altstadt – stehen teilweise schon sehr lange auf der Agenda. Ebenso wie der Bau eines Mehrparteienhauses in Bingum (Gaststätte Schröder) oder im Scheltenweg oder an der Ubbo-Emmius-Straße. Dazu noch die Beplanung des Bildungscampus auf dem alten EWE-Gelände. Zudem fehlt es an vielen Stellen der Stadt es an rechtskräftigen Bebauungsplänen, was für Bauentwicklungen sorgt, die vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht gefällt. Es gibt sehr viel zu tun für den Fachbereich Bau – kurz Bauamt.

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