Aufgeschnappt – 25. Juli 2021

Aufgeschnappt – 25. Juli 2021

Von Bebauungsplänen

Na, da ist mal jemand richtig sauer auf die Stadt Leer. Zugegeben, das wäre ich auch. Der Vorsitzende des TV Leer, Jürgen Akkermann, hat sich die Augen gerieben, als die Stadtverwaltung Leer im Juni den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 223 im Rathaus auslegte und auf die Möglichkeiten der Stellungnahme hinwies. Es geht um den Bau eines neuen Parkhauses am Ostersteg. Etwas neu zu beplanen ist ja ok. Aber schwierig wird es, wenn es in dem Plan um Grundstücke geht, auf die die Stadt aktuell keinen Zugriff hat und darüber mit dem Nutzer vorweg kein einziges Wort gesprochen wird.

Holger HartwigAufgeschnappt – 25. Juli 2021
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Katastrophenfall: Ist der Kreis Leer ausreichend vorbereitet?

Katastrophenfall: Ist der Kreis Leer ausreichend vorbereitet?

Was passiert, wenn es im Kreis Leer zu einer Katastrophe kommt? Auf welche Ernstfälle sind die Kreisverwaltung mit Landrat Matthias Groote und die Rettungskräfte der Region vorbereitet? Angesichts der Bilder aus den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind diese Fragen aktueller denn je. HARTWIG am SONNTAG hat nachgefragt – und hat umfassende Antworten bekommen von Gerrit Gathen, zuständiger Sachgebietsleiter für den Bereich Allgemeine Ordnung im Ordnungsamt des Landkreises.

Holger HartwigKatastrophenfall: Ist der Kreis Leer ausreichend vorbereitet?
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Unterwegs mit Jörg Penning, unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt in Leer

Unterwegs mit Jörg Penning, unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt in Leer

Aktuell ist er Personalratsvorsitzender bei der Stadt Leer: Jörg Penning. Wenn es nach seinem Wunsch geht, wird er ab Herbst an einem neuem Schreibtisch sitzen – in der 4. Etage des Rathaus-Neubaus im Bürgermeisterzimmer. Als unabhängiger Kandidat tritt der gebürtige Leeraner bei der Bürgermeisterwahl im September 2021 an. In „Der Sonntagsspaziergang“ nimmt Penning die Zuhörer mit in den Julianenpark. Er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, warum es aus seiner Sicht erforderlich ist, dass „ich die jetzige Bürgermeisterin Beatrix Kuhl ablöse.“ Zudem spricht der Familienvater über seine Einstellung zu Gewerkschaftsarbeit, die Arbeitsweisen im Stadtrat, die Folgen von Corona und seine Leidenschaft Fußball, Klickt Euch rein und erfahrt mehr über den Bürgermeisterkandidaten, der als einziger von keiner Partei unterstützt wird und nach eigenen Angaben auf jede Form von finanzieller Unterstützung im Wahlkampf durch Sponsoren bzw. Gönner verzichtet.

Weitere Informationen:

www.joergpenning.de

Holger HartwigUnterwegs mit Jörg Penning, unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt in Leer
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Aufgeschnappt – 18. Juli 2021

Aufgeschnappt – 18. Juli 2021

Von Baugenehmigungen und Bauunternehmern

Na, da rappelt es ja im Karton. Es geht um das Bauvorhaben des Bauverein Leer eG im Scheltenweg (lesen Sie dazu auch hier den Bericht „Lange Baugenehmigungsverfahren: Einzelfälle oder Systemfehler? und das Schreiben des Bauverein an die Fraktionen im Stadtrat). Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses ist es mächtig zwischen den Ratsherren und der Verwaltung – Bürgermeisterin Kuhl war nicht anwesend – zur Sache gegangen. Der Vorwurf: Der ehemalige Stadtbaurat Schoch hat vor langer Zeit dem Bau eines Mehrfamilienhauses bereits zugestimmt, die Verwaltung nun einen „Rückzieher“ gemacht. Was wirklich dahinter steckt – keiner weiß das so genau…

Holger HartwigAufgeschnappt – 18. Juli 2021
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Lange Genehmigungsverfahren: Einzelfälle oder Systemfehler?

Lange Genehmigungsverfahren: Einzelfälle oder Systemfehler?

Der Bausektor boomt: „Betongold“ ist gefragt wie nie. Doch es scheint ein Nadelöhr zu geben: die lange Dauer, bis ein Projekt durch die zuständigen Behörden genehmigt wird. Genehmigungen. Sind die langen Genehmigungsphasen Einzelfälle oder ein Systemfehler? Dieser Frage geht die Kreishandwerkerschaft Leer-Wittmund noch bis zum 25. Juli in einer Online-Umfrage ihrer Mitglieder nach.

Holger HartwigLange Genehmigungsverfahren: Einzelfälle oder Systemfehler?
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Bundeswehr Leer: Neue Halle für Einsatzsimulationen

Bundeswehr Leer: Neue Halle für Einsatzsimulationen

 Die Evenburg-Kaserne in Leer ist in den vergangenen Jahren zu einer Dauerbaustelle geworden. Viele Millionen Euro sind in Gebäude und Ausstattung investiert worden. Eine weitere große Investition steht nun vor der Realisierung. Kommandeur Oberstarzt Dr. Jens-Peter Evers: „Als nächste große Investition planen wir eine Einsatztrainingshalle für unser Ausbildungs- und Simulationszentrum.“

Holger HartwigBundeswehr Leer: Neue Halle für Einsatzsimulationen
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Unterwegs mit Oberstarzt Dr. Jens-Peter Evers, Kommandeur in Leer

Unterwegs mit Oberstarzt Dr. Jens-Peter Evers, Kommandeur in Leer

„Der Sonntagsspaziergang“ – heute mit Oberstarzt Dr. Jens-Peter Evers. Er ist Kommandeur des Kommandos Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ (Kdo SES) der Bundeswehr in Leer und nimmt die Zuhörer mit auf die Allee zur Evenburg, die seit einigen Jahren Namensgeber für die Kaserne in Leer ist. Der Kommandeur ist seit zweieinhalb Jahren der „Chef“ der etwa 900 Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Kaserne in Leer. Er ist 52 Jahre alt und das zweite Mal in Leer stationiert, seinerzeit als Kompaniechef. Während des Spaziergangs spricht der Familienvater über ….

die Zusammenarbeit mit der Zivilbevölkerung: „Das ist schon etwas Besonderes. Ich war mal Kommandeur in Berlin. Da ist das ganz anders. Hier gibt es eine enge Verbindung zu den Behörden und Menschen, die es sonst nirgendwo so gibt. Das macht mich stolz.“

Corona: „Eine schwere Zeit. (…). Wir haben viel im Inland und Ausland unterstützt, aber wir haben viele Dinge nicht getan, die wir sonst machen. Das müssen wir nachholen. Ich freue mich auf den nächsten Aufenthalt mit meinen Soldaten auf dem Übungsplatz, den wir eben nicht machen konnten.“

Auslandseinsätze: „Eine ganz große Herausforderung und ich habe viel Kräfte im Ausland im Einsatz. Ich habe Kräfte, die bei dem jüngsten Anschlag in Mali in der Nähe dabei waren, oder sechs Kameraden, die mit dem letzten Flieger aus Afghanistan zurückgekommen sind. Für mein Kommando ist das ein Thema, das immer in erster Priorität steht. (…) Wir sind alle verändert, wenn wir aus einem Einsatz zurückkommen. (…). Glücklicherweise kommen die meisten Soldaten mit Erfahrungen im Gepäck zurück und die wenigsten mit Schädigungen.“

Soldaten und Familien: „Wir haben jüngst unsere Familienbetreuungsstelle umwandeln können in ein Familienbetreuungszentrum. Seither gibt es fünf hauptamtliche Kräfte, die sich um die Betreuung der Familien kümmern, wenn die Soldaten im Ausland im Einsatz sind. Das ist eine tolle Möglichkeit, die wir gerne in Anspruch nehmen. (…) Wir haben in diesem Jahr auch das 10-jährige Bestehen der „Gelben Schleife“, die sich um Soldaten im Einsatz kümmern. (…) Die Bundeswehr hat sich hier in den vergangenen Jahren mehr zur Fürsorge entwickelt.“

Herausforderungen: Für das Kommando SES ist es die Kurzfristigkeit, mit der wir irgendwo im Ausland Hilfe leisten sollen (…). Wir sind in der Lage, innerhalb von 72 Stunden weltweit einsatzbereit zu sein. Zuletzt war ich mit Kameraden zum Einsatz in Portugal. Auch dafür hatten wir nur ein Wochenende Zeit, uns vor zu bereiten.

Angst: Keine Angst, sondern Respekt.

Standortverbundenheit: Ich habe sehr viele Soldatinnen und Soldaten, die hier in Ostfriesland geboren sind und sich über Jahre hier nicht wegbewegt haben. Das ist gut für uns, weil sie viel Erfahrung haben und hier verwurzelt sind. Manchmal tut frischer Wind allerdings auch gut.“

Uniform: Eine Selbstverständlichkeit.

Heimat: Für viele meine Soldaten ist Leer die Heimat. Für mich gilt: Ich habe 13 Umzüge hinter mir. Meine Heimat ist dort, wo gerade mein Dienstsitz ist.

Flexibilität: Wird von meinen Soldaten verlangt und ich lebe das vor.

Disziplin: Ohne Disziplin könnten wir unseren Auftrag nicht erfüllen.

Sonntagswunsch:Viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Klickt Euch rein.

Weitere Informationen:

www.bundeswehr.de[/vc_column_text]

Sonntagsspaziergang durch die Evenburgallee: Kommandeur Dr. Evers (rechts) und Holger Hartwig
Holger HartwigUnterwegs mit Oberstarzt Dr. Jens-Peter Evers, Kommandeur in Leer
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„Knöllchen-Absturz”:  Polizei erfasst deutlich weniger Delikte

„Knöllchen-Absturz”: Polizei erfasst deutlich weniger Delikte

Da spricht eine Statistik eine deutliche Sprache: Die Zahl der „verwarn-und bußgeldrechtlichen Verstöße inklusive Verkehrsunfällen“ – so heißt das im Amtsdeutsch – ist bei der Polizei Leer/Emden im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr auf nahezu die Hälfte zurückgegangen. 2019 wurden 14166 Delikte im Verkehr festgestellt, 2020 waren es nur 7087. Noch drastischer ist die Entwicklung bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen: Sie gingen bei der Polizei von über 7000 auf 1609 zurück. Allerdings ist der Rückgang der Delikte nicht auf mehr angemessenes Fahrverhalten zurückzuführen, sondern „natürlich der Pandemie geschuldet“, schreibt die Polizei. Kurzum: In den Corona-Lockdowns sind auch die Verkehrsrowdies oft zuhause geblieben und es hat weniger „gekracht“.  Und wer dann doch „erwischt“ wird, legt tendenziell deutlich öfter Widerspruch ein.

Holger Hartwig„Knöllchen-Absturz”: Polizei erfasst deutlich weniger Delikte
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Unterwegs mit Marlies Smidt, Vorsitzende der Hospiz-Initiative Leer

Unterwegs mit Marlies Smidt, Vorsitzende der Hospiz-Initiative Leer

„Der Sonntagsspaziergang“ – heute mit Marlies Smidt. Sie ist Vorsitzende der Hospiz-Initiative Leer e.V. und nimmt die Zuhörer mit nach Breinermoor. Smidt berichtet von der vielfältigen Aktivitäten, die ihr Verein seit über 20 Jahren für die Menschen im Kreis Leer leistet, und sie spricht über den Umgang mit dem Tod. Zudem zeigt sie auf, wie der Verein heute Schulkinder für den Umgang mit dem Sterben sensibilisiert und berichtet über die Möglichkeiten für eine aktive Trauerarbeit, die die Initiative anbietet. Klickt Euch rein und erfahrt mehr über ein Thema, dass jeden von uns – früher oder später – beschäftigen wird.

Weitere Informationen:

www.hospiz-initiative-leer.de

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Aufgeschnappt – 11. Juli 2021

Aufgeschnappt – 11. Juli 2021

Von toten Pferden

Schon die Dakoter-Indianer wussten: „Wenn du bemerkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steige ab!“. Worum es geht? Um den Rückzug von Andre Willems von seiner Bürgermeisterkandidatur in Leer. Warum das eine gute Nachricht ist? Nein, nicht weil sich dadurch möglicherweise bzw. könnte sein bzw. ist denkbar die Chancen auf den Sieg anderer BewerberInnen verbessern oder verschlechtern könnten. Das ist in diesem Fall nur untergeordnet.

Holger HartwigAufgeschnappt – 11. Juli 2021
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