Die Kunst des Beschreibens und des inneren Gleichgewichts

Die Kunst des Beschreibens und des inneren Gleichgewichts

Von Holger Hartwig*

Für einen guten Redakteur ist es die Grundregel Nummer 1: Bei allen Texten, die er schreibt, muss er sehr sauber trennen zwischen dem beschreibenden Bericht oder einem wertenden Kommentar. Der große Vorteil des Redakteurs: Er schreibt seine Wörter, kann wiederholt auf die Trennung achten und so der drohenden Gefahr, Beschreibung und Bewertung zu vermischen, aus dem Weg gehen.

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Von der vagabundierenden Ressource

Von der vagabundierenden Ressource

Von Holger Hartwig*

Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. Er regelt seinen Alltag, Überraschungen sind eher eine Seltenheit. Last und Lust in der Familie, im Job und in der Freizeit werden meist strukturiert und geregelt ausgelebt. Es ist „alles in Ordnung“ und die Zufriedenheit mit sich und der Welt ist – meist – hoch. Nun ist es im Alltag allerdings üblich, dass sich Umstände und Menschen verändern oder jeder einzelne für sich den Wunsch hat, an seinem Leben Veränderungen vorzunehmen. Das ist auch gut so, denn jeder Wunsch nach Veränderung ist Ausdruck einer Neugier auf etwas Neues bzw. Anderes. Diese Neugier ist es, die ein Anzeichen ist, ob jemand noch jung im Kopf ist, oder sich – völlig losgelöst vom biologischen Alter – bereits auf das „Altsein“ zurückgezogen hat. Hart ausgedrückt: Wer nichts Neues mehr wagt, das Interesse an Veränderung und damit Flexibiltät verliert, der geht im Kopf und im Leben Stück für Stück gezielt dem Ende entgegen.

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Der Händedruck als ausdrucksstarker Vorbote

Der Händedruck als ausdrucksstarker Vorbote

Von Holger Hartwig*

Es gab Zeiten, das war es in der Familie, am Arbeitsplatz und in vielen anderen Situationen des Lebens selbstverständlich, sich bei der Begrüßung die Hand zu reichen. Heute gilt das für viele Menschen als „uncool“, „überholt“, „überflüssig“ – und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Dabei kann dieser Teil der Begegnung bereits richtungsweisend sein, um zu erkennen, wie es um die „Beziehung“ der Menschen steht, die aufeinander treffen. Was ist damit gemeint?

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Der Faktor Zeit als Sprengstoff im menschlichen Miteinander

Der Faktor Zeit als Sprengstoff im menschlichen Miteinander

Von Holger Hartwig*

„Im Moment nicht“. „Dafür habe ich zurzeit nicht den Kopf frei“. „Damit kann ich mit aktuell nicht beschäftigen, es ist so viel anders los“. Kennen Sie diese Sätze bzw. weiterer Varianten von Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld? Sie können für mehrere Botschaften stehen: überfordert sein, andere Prioritäten setzen, emotional ausgebrannt sein usw.

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Die Herausforderung mit der Emotion

Die Herausforderung mit der Emotion

Von Holger Hartwig*

Kein Mensch behauptet von sich, emotionslos zu sein. Ebenso sind auch nur wenige Menschen bereit, sich  einzugestehen, dass ihr Umgang mit Emotionen – Glück einmal ausgenommen – eine große Herausforderung für sie ist. Gerne wird sich etwas vorgemacht, die Situation gewechselt oder sich – drastisch ausgedrückt – auf die Flucht vor der Emotion begeben.

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Die einfach-komplizierte Frage in allen Lebenslagen

Die einfach-komplizierte Frage in allen Lebenslagen

Von Holger Hartwig*

Wer kenn das nicht: Tagein, tagaus stellen sich in den verschiedensten Lebenslagen die unterschiedlichsten Fragen. Manche lassen sich schnell beantworten, andere haben es in sich. Immer geht es darum, für sich zu klären, was jetzt „angesagt“ ist, um im Kopf Fragen zu klären, Zufriedenheit zu finden, ins Handeln zu kommen oder Beziehungen zu meistern.

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Unterwegs im Alltag: Ergebnis- oder erlebnisorientiert?

Unterwegs im Alltag: Ergebnis- oder erlebnisorientiert?

Von Holger Hartwig*

Was macht Lebensqualität aus? Unzählige Bücher und Ratgeber sind dazu erschienen, damit Menschen ihre Lebensqualität definieren und nach Möglichkeit steigern. Dabei ist es ganz einfach: Lebensqualität ist die perfekte Mischung aus einer ergebnis- und erlebnisorientierten Gestaltung des Alltags.

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Raus aus der „Nachrichtenfalle“

Raus aus der „Nachrichtenfalle“

Von Holger Hartwig*

Derzeit ist die Welt in Unruhe. Die Sprache verändert sich. Um so mehr kommt es darauf an, sich bewusst zu werden, wie durch die Wahl der Worte Wirkungen erzeugt wird. Nehmen wir einfache, aber traurige Beispiele dieser Tage. Es geht um Menschen, die mit Waffen Auseinandersetzungen führen. Wie werden diese Menschen in den Medien genannt? Sind es Widerstandskämpfer oder Separatisten? Sind es Rebellen oder Aufständische? Am Ende sind es immer dieselben, die kämpfen. Nur: Verbinden wir mit den vier genannten Bezeichnungen die gleichen Assoziationen? Eben nicht…

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Scheidung oder Trennung? Der feine Unterschied

Scheidung oder Trennung? Der feine Unterschied

Von Holger Hartwig*

Eine große Zahl an Ehepaaren kennt diesen Moment: Die Erkenntnis, dass aus dem verliebten Miteinander ein trennendes Nebeneinander oder manchmal sogar fürchterliches Gegeneinander geworden ist. Dann stellt sich die Frage der Trennung bzw. Scheidung. Meist werden diese beiden Worte gleichbedeutend verwendet, Scheidung oft auch für den juristischen Teil vor dem zuständigen Amtsgericht.

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Das unvollständige und verzehrte Selbstbild

Das unvollständige und verzehrte Selbstbild

Von Holger Hartwig*

Kennen Sie diesen Satz: „Das kann ich ja wohl noch besser beurteilen. Ich kenn mich schließlich selbst am allerbesten.“ Er fällt meist dann, wenn etwas am Verhalten oder an Aussagen über einen Menschen bei dem Umfeld auffallen oder gar nicht gefallen.

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