Wenn Redewendungen viel verraten

Wenn Redewendungen viel verraten

Von Holger Hartwig*

Kindermund tut Wahrheit kund – heißt es. Doch das mit dem Mund gilt keineswegs nur für den Nachwuchs. Wenn erwachsene Menschen miteinander reden, dann kommen sehr gerne auch Redewendungen zum Einsatz. Sie sind oft nur so daher gesagt sind, haben aber meist einen viel tieferen Kern. Sie können einiges über den inneren seelischen Zustand eines Menschen „verraten“ oder geben Auskunft darüber, was ein anderer gerade über einen denkt. Denn: Der Volksmund hatte schon immer ein sehr gutes Gespür für die Zusammenhänge des menschlichen Geist-Körper Systems.

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Wozu? Weshalb? Warum?

Wozu? Weshalb? Warum?

Von Holger Hartwig*

Die Älteren erinnern sich: Bis in die 1980er Jahre gab es in Deutschland drei TV-Sender, die erst um 16 Uhr mit dem Programm begannen, eine Handvoll Radiosender und dazu Zeitungen und eine größere Auswahl an Magazinen – aber bei weitem nicht so viele, wie sie heute digital und im Handel zu kaufen sind. Wer jungen Menschen und Kindern heute davon berichtet, der bekommt erstaunte Blicke, wie so etwas sein konnte. So, wie sich die Medien verändert haben, haben diese sich kontinuierlich auch immer stärker im Alltag der Menschen „breit“ gemacht. Die Digitalisierung mit SmartPhones, Smart-Home-Assistenten hat den allumfänglichen Informationskonsum nahezu perfektioniert.

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Das habe ich doch aber so gar nicht gesagt…

Das habe ich doch aber so gar nicht gesagt…

Von Holger Hartwig*

Kennen Sie diese Situation? Sie unterhalten sich mit einem anderen Menschen, es wird etwas „hitziger“ und ein Wort gibt das andere. Irgendwann kommt ein Moment, wo der andere mit dem Satz kommt „Was soll das jetzt?“ und Ihnen dieses oder jenes unterstellt, was Sie zuvor gesagt haben sollen. Und wie ist die übliche Reaktion? „Das habe ich doch aber so gar nicht gesagt…“. Der Dialog – hoffentlich geht es um eine Sache und nicht eine zwischenmenschliche Situation – endet dann oftmals in einer zunehmend heftigeren Konfrontation. Kein Wunder.

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Der perfekt erfüllte Wunsch

Der perfekt erfüllte Wunsch

Von Holger Hartwig*

Jeder Mensch hat Wünsche. Der eine mehr, der andere weniger. Der eine erfüllt sie sich selbst, der andere freut sich, wenn sie erfüllt werden. Wichtig ist, sich seiner Wünsche bewusst zu sein – nur dann kann aus ihnen auch Realität werden.

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Rücksicht – Nachsicht – Einsicht – Weitsicht und Vorsicht

Rücksicht – Nachsicht – Einsicht – Weitsicht und Vorsicht

Von Holger Hartwig*

Wer das Radio einschaltet, der kann sich manches Mal nur an den Kopf packen, wenn er die Textzeilen deutscher Schlager hört. „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ – das ist sowas von sinnig. Wie soll ein Zug nach nirgendwo fahren, wo doch jedes Kind weiß, dass Züge nur auf ausgelegten Gleisen unterwegs sind. Aber gut, es geht in dem Song ums Fremdgehen. Kein so schönes Thema – da kommt ein Schlagertexter wohl auf so etwas.

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Der „Knopfdruck“ als Beziehungswerkzeug

Der „Knopfdruck“ als Beziehungswerkzeug

Von Holger Hartwig*

Sie kennen das: Sie drücken auf einen Knopf und dann macht ein Gerät, eine Maschine oder der Computer genau das, was Sie möchten. Sie wissen meistens exakt, was passiert, wenn Sie den Knopf drücken. Genauso ist das auch mit „Knöpfen“, die Sie im menschlichen Miteinander drücken. Das glauben Sie nicht? Sie glauben nicht, dass es bei Menschen auch „Knöpfe“ gibt, weil Menschen ja individuell sind und jede Situation anders ist? Sie sind überzeugt, dass Menschen mit einer gezielt gebauten oder programmierten Maschine nichts gemeinsam haben? Dann liegen Sie falsch. Denn: Auch Menschen werden in gewisser Weise „programmiert“.

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Der Sprachgenerator

Der Sprachgenerator

Öl Von Holger Hartwig*

Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor, die für Journalisten im vordigitalen Zeitalter durchaus denkbar war. Ein Unternehmen, dass lokal vor Ort sehr kulturell und gesellschaftlich engagiert ist, lädt zu seiner Jahrespressekonferenz ein. Die Firma mit einer respektablen Mitarbeiterzahl und entsprechenden Steuerzahlungen schaltet auch regelmäßig Anzeigen und hat für die Region wirtschaftspolitische Bedeutung. Kurzum: Das, was das traditionelle Familienunternehmen zu berichten hat, ist für viele redaktionelle Bereiche interessant.

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Der Vergleichsfanatismus

Der Vergleichsfanatismus

Von Holger Hartwig*

Das Leben ist ein einziger Vergleich. Jedenfalls für viele Menschen. Sie stellen sich nicht die Frage, ob sie mit sich und ihrem Leben zufrieden sind und schauen dann, was sie verändern können, damit es ihnen besser geht. Nein, wenn es um die Zufriedenheit und das persönliche Wohlfühlen geht, dann kommt all‘ zu gerne der seit Kindertagen anerzogene „Vergleichsfanatismus“ zum Einsatz. Was ist damit gemeint?

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Man müsste eigentlich mal…

Man müsste eigentlich mal…

Von Holger Hartwig*

Die deutsche Sprache ist so facettenreich und wunderbar, dass sie immer wieder Gründe liefert, einmal genauer hinzusehen, was dort wie warum gesagt wird. Einer der schönsten Sätze begegnete dem Autor im Zusammenhang mit den Aktivitäten in einem Sportverein. Dort gibt es oft Menschen, die viel reden und dann kommt gerne dieser vielsagende Satz: „Man müsste eigentlich mal…“. Hinter diesen vier Wörtern steckt viel mehr als zu vermuten ist.

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Die Welt der vier Charaktere

Die Welt der vier Charaktere

Von Holger Hartwig*

Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch tickt anders. Stimmt. Dennoch gibt es Grundmuster, die als Orientierung dienen können, um zu verstehen, warum ein Mann oder eine Frau sich in bestimmten Situationen immer wieder sehr ähnlich verhalten. Dahinter steckt meist eine Grundstruktur, die für das Verhalten prägend ist. Was denken Sie, was es für vier Charaktere gibt?

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