Kolumne: Von einer traumatischen und unvergesslichen Wahlnacht

Kolumne: Von einer traumatischen und unvergesslichen Wahlnacht

Als Kolumnist hat man manches Mal komische Träume – so auch nach der Kommunalwahl. Es geht um die Ereignisse rund um die Bürgermeisterwahl in Leer. Und dieser Traum hat das Zeug dazu, dass über ihn in Leer noch in vielen Jahren gesprochen wird. Die Fakten lagen ja bereits vor 20 Uhr auf dem Tisch. Bürgermeisterin Beatrix Kuhl ist abgewählt, der parteilose Claus-Peter Horst wird neuer Chef im Rathaus. Die jeweiligen „Lager“ begießen anschließend das Wahlergebnis auf einem Ausflugsdampfer und in einer Altstadtkneipe. So weit, so gut.

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Kolumne: Der Charme des Gallimarktes als Spaßbremse

Kolumne: Der Charme des Gallimarktes als Spaßbremse

Schon die Kreuzchen gemacht oder geht´s heute am Sonntag noch ins Wahllokal? Fest steht: Landrat im Kreis Leer wird… Den Chefsessel im Rathaus besetzt… und die stärksten Stimmenzuwächse bekommt… Nein, Sie haben nicht wirklich erwartet, dass hier Prognosen stehen. Dafür würde es von den Parteien dem Vorwurf der Wahlbeeinflusser gebe – und die  Vorhersage könnte völlig danebenzuliegen.

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Der Pfarrer und die Krankenhaus-Lüge

Der Pfarrer und die Krankenhaus-Lüge

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Es ist Januar 2012. In Papenburg geht das Gerücht um, dass das Marienhospital die Frühgeborenen-Station dicht machen will. Die Klinik hatte im Jahr zuvor geraden den Konkurs abwenden können durch die (Teil)-Übernahme und Aufnahme in den Verbund unter Führung des katholischen Krankenhauses in Lingen. Gesellschafter sind seit wenigen Wochen die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen e.V. und die Stiftung Marienhospital Papenburg-Aschendorf. So, wie es sich für eine Redaktion gehört, werden die Gerüchte aufgegriffen – und werden indirekt bestätigt. Die Empörung ist groß, Teile der Papenburger Politik rufen zum Protest auf – und über 500 Papenburgerinnen und Papenburger stehen an einem Sonntagvormittag protestierend am Hauptkanal. Die Stimmung ist aufgeheizt, der heftige Gegenwind scheint die Klinikverantwortlichen zu überraschen. Es dauert einige Tage – und es tut sich etwas. Wir als Redaktion der Ems-Zeitung sind bei dem Thema immer „up to date“ – und unsere Leserinnen und Leser damit auch.

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Unterwegs mit Folkmar Ukena, Chef des LEDA-Werk und Präsident Nordmetall

Unterwegs mit Folkmar Ukena, Chef des LEDA-Werk und Präsident Nordmetall

Seit 30 Jahren führt er mit dem LEDA Werk GmbH & Co. KG eines der Traditionsunternehmen der Stadt Leer: Folkmar Ukena. Der Diplom-Ingenieur und Diplom-Wirtschafsingenieur ist neben seiner Aufgabe als Geschäftsführender Gesellschaft bei LEDA zudem seit einem knappen Jahr auch Präsident des Unternehmerverbandes Nordmetall. Bei dem Sonntagsspaziergang, dieses Mal am Strand mit ostfriesischem Prachthimmel, spricht Ukena über den Weg der Eisengießerei Boekhoff hin zu einem führenden Hersteller von innovativen, umweltfreundlichen Verbrennungssystemen für den Ofen- und Heizungsbau ( Kaminöfen und Kamin- und Speicheröfen inklusive elektronischer Regelung und moderner Wassertechnik sowie Gas-Feuerstätten), über seine Aufgabe beim Arbeitgeberverband und über die Herausforderung, die mit der Industrie 4.0 warten. Darüber hinaus lässt Ukena, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Ostfriesischen Volksbank Leer eG ist, deutlich durchblicken, wie unzufrieden er mit dem aktuellen Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Leer ist. Klickt Euch rein…

Weitere Informationen:

www.leda.de/

Foto: LEDA Werk/Christian Augustin

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Net as sien voader….

Net as sien voader….

Von Holger Hartwig*

„Net as sien voader“ oder „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ – das sind zwei Sätze, die gerne gesprochen werden, wenn es um Väter und Söhne (aber auch Mütter bzw . „Moder“ ) geht.  Und meist sagen Söhne und Töchter dann: „Dabei wollte ich bloß nicht so werden wie mein Vater (meine Mutter)!“ und versuchen deutlich zu machen, dass das so ja nicht sein kann…

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Die gescheiterte Fusion

Die gescheiterte Fusion

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Die vier wilden Jahre im Osten von 1990 bis 1994 haben nicht nur journalistisch, sondern auch hinsichtlich „Wie tickt die Medienwirtschaft?“ bis heute Spuren hinterlassen. Ein der vielen Erfahrungen ist die gescheiterte Fusion im Frühjahr 1994. Dabei sieht es damals zu 100 Prozent so aus, dass alle Wetten, die ich in abgeschlossen habe, verloren gehen. Die erste Zeitung des neuen Verlages ist erschienen, doch das war es dann doch noch nicht.

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Aufgeschnappt – 29. August 2021

Aufgeschnappt – 29. August 2021

Von Wahlplakaten I

Überall hängen und stehen sie – die Plakate zur Kommunal- bzw. zur Bundestagswahl. Wer sie aufmerksam liest, der wird feststellen: Die meisten sind enthalten als Aussagen Worthülsen, denen kaum jemand in der Sache inhaltlich widersprechen wird. Trotzdem sind diese Werbeschilder immer wieder dem Vandalismus ausgesetzt. Sie werden heruntergerissen, zerstört oder beschmiert. Was daran „Spaß“ macht? Keine Ahnung. Ab und an sind die Anmerkungen, die darauf geschrieben werden, ein Grund zum Schmunzeln. Aktuelles Beispiel das Motiv der CDU-Bundestagskandidatin Gitta Connemann.

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Update mit Reaktionen: Bürgermeisterwahlkampf – ein Etikettenschwindel?

Update mit Reaktionen: Bürgermeisterwahlkampf – ein Etikettenschwindel?

In zwei Wochen stehen sie an, die Kommunalwahlen. In fast allen Orten fokussiert sich der Wahlkampf auf die Chefsessel in den Rathäusern oder Kreisverwaltungen. Dabei ist diese Personalentscheidung für die Zukunft einer Kommune eher zweitrangig. Sie ist in gewisser Weise ein Etikettenschwindel.

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UPDATE – „Schrottimmobilien” in Leer: Vier Ordnungsverfahren laufen

UPDATE – „Schrottimmobilien” in Leer: Vier Ordnungsverfahren laufen

Den Worten folgen Taten: Das Wegsehen bei den Wohnungen, die über die Stadt auf dem so genannten „Grauen Wohnungsmarkt“ angemietet werden, findet ein Ende. Die Stadt hat in den vergangenen Wochen bereits vier Bauordnungsverfahren gegen Immobilieneigentümer eingeleitet, die sich mit der Problematik der Zustände in den „Schrottimmobilien“ beschäftigen. Das hat die Leeraner Bürgermeisterin, Beatrix Kuhl, auf Anfrage erklärt.

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Unterwegs mit Andreas Fricke, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Leer

Unterwegs mit Andreas Fricke, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Leer

Vor etwa einem Jahr hat er die Leitung des Modehauses Leffers in Leer übernommen – und sozusagen im „Schlepptau“ von seinem Vorgänger Johannes Poppen auch zeitgleich den Vorsitz der Werbegemeinschaft Leer: Andreas Fricke. In der Rubrik „Der Sonntagsspaziergang“ macht der Modefachmann deutlich, dass die Ledastadt – trotz der Herausforderung die Corona und der wachsende Online-Handel mit sich bringen – die allerbesten Voraussetzungen für eine florierende Innenstadt bietet. Leer mit dem Mix aus Fußgängerzone mit vielen Geschäften und Gastronomie, Hafen und der neuen Nesse („schöner als die Hafencity in Hamburg”) habe alles, was eine attraktive Stadt brauche. Der jahrzehntelalte Slogan „Leer – Ostfrieslands Einkaufsstadt Nummer 1“ gelte nach wie vor. Im Gespräch zeigt Fricke auf, was die Stärken sind, welche Herausforderungen angegangen werden sollten und worauf es dabei ankommen wird. Klickt Euch rein…

Weitere Informationen:

www.city-leer.de/

Foto: Hellmers/Modehaus Leffers

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